Mittwoch, 3. Oktober 2012

Das Kloster

03-11 Eleasias, Im Jahr der Harfe, 1355 n.T., Selûne steht im dritten Viertel (Tag 21 nach Neumond)

Auf dem Weg in die Berge stellt sich ihnen eine Messing-Drachin in den Weg. Sie verlangt den Gegenstand zu sehen, den Meridia bei sich hat. Meridia händigt die Kugel aus, doch als die Drachin sie berührt, scheint es, als ob sie von einer unsichtbaren Macht angegriffen würde. Es gelingt der Drachin, die Kugel von sich zu schleudern, doch ist sie nunmehr höchst erbost und wirft ihnen vor, Feinde der Drachen zu sein. Sie speit eine Dampfwolke, die Damon und Finn eine Weile betäubt, ehe sie davonfliegt. Meridia entschließt sich trotzdem fürs Weitergehen. Sie übernachten in einem idyllisch gelegenen Dorf, das sehr weltabgelegen ist – man kennt dort weder Sturmholt noch Elturel...
Am nächsten Tag gelangen sie zum Kloster, einem mächtigen, festungsähnlichen Gebäude mit sechs Türmen; auf einem brennt eine gewaltige Flamme. Sie werden von einem Mönch eingelassen und dem Abt, Vater Güte, vorgestellt. Der Name der Drachin sei Glut, eine Kossuth-Anbeterin - diesem Gott ist das Kloster „zur reinigenden Flamme von Ishtar“ geweiht. Der Name von Meridias Großtante sagt ihm nichts, doch legten die Brüder und Schwestern ihren weltlichen Namen beim Eintritt ins Kloster ab. Sie erhalten die Erlaubnis, Nachforschungen in der Bibliothek anzustellen und so lange hier zu Gast zu sein. Schwester Huld, die Bibliothekarin, sucht im Archiv des Klosters und findet heraus, dass es sich bei Meridas Verwandter um die frühere Äbtissin Mutter Fleiß handelt – die vor etwa drei Monaten „aufgefahren“ sei. Ihnen fällt auf, dass einer der im Skriptorium tätigen Mönche kurz aufmerkt.
Im Hof bemerkt Damon einen Mann in hellgrauer Kutte, der ihm bekannt vorkommt – er glaubt, ihn bei der Abordnung gesehen zu haben, die den Stadtfürsten Elturels aufgesucht hatte. Als er ihn darauf anspricht, streitet dieser jedoch ab, jemals in Elturel gewesen zu sein.
Später besuchen sie den Gottesdienst. Ihnen fällt auf, dass alle Nonnen und Mönche einen mageren, ausgezehrten Eindruck machen, einige scheinen Fieber zu haben. Insgesamt gibt es 33 Mönche und Nonnen hier.
Meridia versucht den Bruder aus dem Skriptorium anzusprechen, doch dieser ist in einer Gruppe unterwegs und wehrt wortlos mit einem Blick ab.
Am Abend erhält Meridia in ihrer Schlafkammer Besuch von einer Amsel, die einen Zettel am Bein trägt: „Mutter Fleiß ist nicht in die Flamme eingegangen! Trefft mich am Lorbeerbaum zur Septa. Kommt allein und schweigt!“
Als Meridia zur Vereinbarten Stunde den Hof betritt, sieht sie auf der den Lorbeerbaum umgebenden Steinbank bereits jemanden sitzen, doch er reagiert weder auf Räuspern noch auf Berührung seiner Hand. Schließlich schlägt sie seine Kapuze zurück – in seinem Hals steckt ein Pfeil...

Meridia weckt Finn und Damon. Finn zieht die Waffe aus dem Hals des Mönchs, die sich als selbstgefertigte Wurfwaffe entpuppt, anscheinend aus einer Art Belagerungswaffe improvisiert. Damon entdeckt in den Taschen des Toten ein Stück zusammengeknülltes Pergament.
Damon holt Bruder Licht, der die Torwache innehatte. Dieser untersucht den Toten, Bruder Sanftmut, kurz und geht dann, den Abt zu holen. Finn sucht derweil nach Spuren in der Erde der wenigen Bäume, die hier im Hof wachsen, in der Annahme, dass der Mörder sich hinter einem davon versteckt haben könnte. Sie findet den Abdruck eines nackten Frauenfußes. Damon untersucht die Waffe auf Magie und entdeckt eine schwache Spur davon, die offenbar der Waffe eine höhere Treffsicherheit verleiht.
Nachdem sie alle vom Abt und Schwester Milde, der Apothekaria, befragt worden sind, wird der Tote weggebracht.
Damon zeigt den anderen den gefundenen Zettel: Er enthält eine Zeichnung von sechs Symbolen, die durch ein X mit Querbalken miteinander verknüpft sind – zwei Hörner, fünf Flammen, eine neunschwänzige Geißel, ein Auge und an den beiden Enden des Querbalkens jeweils eine identische Münze. 
 
Beim nächsten Gottesdienst sind an Saum und Fersen einer der jungen Schwestern Erdspuren zu entdecken – es handelt sich um Schwester Ehre, die Gehilfin von Schwester Milde.
Meridia sucht Schwester Milde zum Gespräch auf. Schwester Milde stellt ihr einige Fragen zu ihrer Familie und will das Feuersturm-Muttermal an der Hüfte sehen. Daraufhin erzählt sie Meridia, dass sie und ihre Großtante nach etlichen Abenteuern gemeinsam in den Orden eingetreten seien. Mutter Fleiß, welche die erste Äbtissin dieses Ordens gewesen sei, sei eines Tages einfach verschwunden. Dies sei zwar nicht unüblich unter den Äbten - viele von ihnen gingen in die Heilige Flamme, wenn ihre Zeit gekommen sei. Mutter Fleiß sei jedoch nicht krank gewesen und auch noch nicht so alt. Man habe angeblich eine Abschiedsurkunde gefunden, doch habe der neue Abt diese unter Verschluss genommen. Die Wahl Bruder Gütes zum neuen Abt sei überraschend gewesen  – sie lässt durchblicken, dass er als nicht besonders tüchtig gilt. Jedenfalls habe er seit seiner Amtseinsetzung einige Änderungen im Ritus eingeführt: dieser werde nun in großen Teilen in Alt -Alzhedo gehalten, was viele nur unzureichend verstünden. Auch sei diese merkwürdige, fiebrige Erkrankung, an der in letzter Zeit immer mehr der Brüder und Schwestern litten, rätselhaft. Früher wären Erkrankungen hier im Orden so gut wie nicht vorgekommen.
Bruder Sanftmut habe ihrer Freundin sehr nahe gestanden. Vermutlich habe sie sich ihm anvertraut. Die Symbole auf dem Zettel habe Bruder Sanftmut auf der Fußsohle des Novizen Bruder Wille bemerkt. Schwester Milde reicht Meridia einen Zettel, den sie einige Wochen vor dem Tod von Mutter Fleiß von dieser erhalten habe: Wenn Du jemals NACH mir suchen solltest, folge dem Blick des Abendklangs“. Sie empfiehlt Meridia, im Zimmer der Äbtissin zu suchen...

In der Zwischenzeit hat Finn versucht, mit Schwester Ehre ins Gespräch zu kommen. Schwester Ehre leugnet zunächst und erklärt die Erdspuren mit ihrer Arbeit im Kräutergarten, doch von Finn bedrängt bricht sie schließlich in Tränen aus und gesteht, dort gestern Nacht zu einem Stelldichein gewesen zu sein. Derjenige, auf den sie wartete, sei jedoch nicht erschienen, statt dessen habe sie gesehen, wie Bruder Sanftmut unter dem Lorbeerbaum Platz nahm. Dann sei unvermittelt eine Gestalt in hellgelber Kutte aus den Schatten beim Tor getreten, irgendwie „herumgewirbelt“ und dann wieder verschwunden...
 
Damon hat derweil in der Bibliothek einiges zur Herkunft der Kugel erfahren – im alten Netheril war der Geist eines „Drachenvaters“ darin eingesperrt worden. Da es alle paar hundert Jahre vorkam, dass Drachen der unterschiedlichsten Gesinnungen und Farben sich zusammenrotteten und alles vernichteten, was ihnen in den Weg kam, waren die Drachenkugeln erschaffen worden, um Drachen anzulocken, ihren Geist in die Kugeln zu ziehen und dort zu vernichten.
Über die Vergangenheit des Klosters erfährt er, dass hier einst eine Dueregar-Festung gewesen sein muss.

Meridia will während der abendlichen Andacht das Zimmer der ehemaligen Äbtissin durchsuchen. Damon  belegt sie mit einem Flugzauber und macht sie unsichtbar, so dass sie zum Lichtschacht empor schweben kann. Als sie hinein schlüpfen will, leuchtet eine magische Rune an der Öffnung auf, doch sie vermag dem Zauber zu widerstehen.
Das Zimmer ist recht einfach eingerichtet, doch Meridia hat den Eindruck, als sei der Raum durchsucht worden. Nach längerer erfolgloser Suche fällt ihr der Wandteppich auf: Darauf befindet sich unter anderem eine Nachtigall. Genau hinter deren Kopf  ist ein kleines Loch in der Wand, durch das sie ein Geheimfach zu öffnen vermag, in dem zwei Stücke Pergament und ein großer, filigran gearbeiteter Schlüssel mit einem Rubin im Griff liegen!
Es handelt sich um persönliche Aufzeichnungen von Mutter Fleiß, in der sie ihrer Sorge über die merkwürdigen Vorkommnisse in ihrem Konvent Ausdruck verleiht. Sie hat offenbar in der verbotenen Bibliothek Aufschluss gesucht, diese jedoch versiegelt vorgefunden. Allem Anschein nach erlaubt der Schlüssel und das in dem Rubin verborgene Siegel Zugang zur Bibliothek...

Mitten in der Nacht wacht Finn plötzlich auf – es ist ihr, als habe sich jemand an ihrer Zimmertür vorbei geschlichen. Sie überrascht einen jungen Novizen, der gerade im Begriff ist, Meridias Zimmertür zu öffnen, in einer Hand einen rauchenden Tonbehälter. Sie greift ihn laut brüllend an, woraufhin er den Tonbehälter an ihrer Schulter zerschmettert, wodurch sie beide in Flammen aufgehen! Durch den Lärm aufgeschreckt, erscheinen Damon und Meridia;  Damon wirft geistesgegenwärtig seine Decke auf die Kämpfenden und erstickt die Flammen. Der Jüngling versucht zu fliehen, doch es gelingt ihnen, ihn festzuhalten und zu fesseln.
Sie verhören ihn. Der Bursche ist überzeugt, dass sie Bruder Sanftmut ermordet haben, da der Abt es gesagt habe – angeblich habe man die Mordwaffen bei ihnen gefunden. Als Finn ihr Gepäck kontrolliert, findet sie tatsächlich zwei identische Wurfwaffen wie die, die im Hals von Bruder Sanftmut steckte.
An der Fußsohle des Novizen, bei dem es sich offenbar um Bruder Wille handelt, entdecken sie das Symbol, das Bruder Sanftmut abgezeichnet hatte.
Bruder Wille gibt an, Mitglied eines geheimen Zirkels zu sein, der „den Fürsten des Infernos/ den ewigen Richter/ den, der im Fegefeuer weilt“ verehre. Er ist überzeugt, dass es sich um Beinamen von Kossuth handele; der Zirkel sei im Begriff, die alten, wahren Riten wieder einzuführen. Außer ihm gehörten ihm noch Vater Güte, Bruder Licht und Schwester Huld an, die anderen Mitglieder kenne er nicht. Der Abt sei von Kossuth gesegnet und habe die Rollen der sengenden Ebenen in seinem Besitz – angeblich ein heiliges Artefakt ihres Glaubens. Er habe von niemandem den Auftrag erhalten, sie zu töten, dies habe er von sich aus tun wollen. Es deutet für die Freunde alles darauf hin, dass hier mittlerweile ein ganz anderer Kult als der von Kossuth ausgeübt wird...

Sie beschließen, die geheime Bibliothek auf der Stelle aufzusuchen. Das Siegel im Rubin des Schlüssels öffnet ihnen die Tür zum Skriptorium, das sie durchqueren, ohne den Wächter unter der Wendeltreppe zu wecken, den sie überwältigen und fesseln. Im Arbeitszimmer der Bibliothekarin befindet sich an der Wand eine Steintafel mit einem Sinnspruch auf Alt-Alzhedo, davor ein Tisch mit einem Schachspiel. Als sie die Steintafel auf Magie untersuchen, finden sie heraus, dass sie mit dem Schachspiel in Verbindung steht. Nach einer Weile Rätselraten kommen sie zu dem Schluss, dass der Sinnspruch, den Damon übersetzt hat, auf Werke aus der Bibliothek verweist, diese wiederum auf bestimmte Spielfiguren. Nach einigem Herumprobieren und dem unentwegten Beobachten mit Magiesicht finden sie schließlich die richtige Kombination: die Steintafel verschwindet und gibt eine Treppe nach unten frei: in die geheime Bibliothek!
Nachdem sie einen Gang und eine Flügeltür passiert haben, finden sie einen runden Raum, in dessen Decke Dämonenfratzen eingraviert sind. Eine Wendeltreppe führt nach unten, ohne Geländer, aber mit einer Metallstange in der Mitte. Auf der Treppe liegt ein Bannzauber. Damon beschwört einen Erdelementar, den er die Treppe hinab schickt, während sich die Freunde vorsichtig hinter die Tür zurückziehen. Plötzlich wird der Elementar zurück in den Raum teleportiert. Die Dämonenfratzen erwachen zum Leben und speien Feuer auf ihn, bis er zu Glas verbrennt...
Diese Sicherung stammt vermutlich noch von den Dueregar, die hier einst lebten. Der Abwehrzauber ist trotz Auslösung noch in Kraft. Damon geht vorsichtig die Treppe hinunter, bis er eine dünne schwarze Linie entdeckt. Er stochert mit dem Griff seiner Gleve dahinter, doch der Stiel verschwindet, und er vermag keinen Widerstand zu ertasten. Als er einen Stein zwischen die Windungen der Stufen hinab wirft,  hört er nach einiger Zeit das Geräusch seines Aufpralls. Entschlossen läßt er sich an der Mittelstange hinab gleiten. Er rutscht schätzungsweise etwa hundert Schritt und gelangt unversehrt unten an. Meridia und Finn folgen ihm, nachdem er hinauf gerufen hat. Die Gänge unten sind von der verwirrend verwinkelten Dueregar – Architektur. Durch die dicke Staubschicht am Boden erkennen sie jedoch menschliche Fußspuren. Sie folgen ihnen zu einer zweiflügeligen Metalltür, vor der eine sehr große, leicht gebückte Gestalt mit einem langen, strähnig-verfilzten Bart, Hörnern und rotglühenden Augen steht, die eine gewaltige Stangenwaffe trägt...
Damon flüstert ihnen zu, dass es sich um eine Art Teufel handele. Finn legt einen Pfeil auf die Sehne, woraufhin der Teufel einen Artgenossen herbei beschwört. Damon ist der Meinung, dass es nur übel für sie ausgehen kann, wenn sie mit den beiden kämpfen müssen – vielleicht könne man jedoch verhandeln!
Er fragt nach Mutter Fleiß, und tatsächlich zeigen sich die beiden Unholde bereit, die Frage zu beantworten - gegen einen gewissen Preis! Meridia opfert die Hälfte ihrer Zauberkraft für den Tag, worauf der Teufel zugibt, dass eine alte Frau von den Gläubigen hierher gebracht wurde, und sie sei sogar noch am Leben! Gegen ein weiteres Opfer erklären sich die Teufel bereit, ihnen die Bedingungen ihres Vertrages mitzuteilen – diesmal gegen Finns Lebenskraft. Daraufhin erfahren die Gefährten, dass die Teufel durch diese Tür nur diejenigen lassen dürfen, die glaubwürdig bekunden, Anbeter ihres Herrn zu sein – und selbstverständlich dessen Namen kennen...
Damon schlägt vor, einen „Gottesdienst“ abzuhalten, er sei sicher, die Liturgie aus dem Gedächtnis zusammen zu bekommen. Doch wie lautet der Name?
Sie studieren noch einmal den Zettel mit den eigenartigen Symbolen. Vielleicht stehen die Symbole für jeweils eine Zahl und dieser für einen Buchstaben des Alphabets? Nachdem sie die so gefundenen Buchstaben auf alle möglichen Arten kombiniert haben, fällt bei „Belial“ der Groschen: Laut Damon ist dies der Name eines Höllenfürsten, der die sechste Ebene, die der Flammen, beherrscht...
Mit einem sehr unguten Gefühl exerziert Damon den „Gottesdienst“, unterstützt von Meridia und Finn. Als sie gegen Ende dreimal den Namen Belial anrufen, stehen die beiden Teufel unwillkürlich ein wenig aufrechter,  treten beiseite und lassen das Tor aufschwingen...
Die Freunde treten hindurch und gelangen in einen Raum, an dessen Ende eine große Statue steht, mit nach oben gereckten Händen, in denen Flammen lodern. Sie trägt einen Bart und hat ein zwergisches Antlitz. Zu ihren Füßen steht ein metallenes X mit Querbalken, an das eine ältere Frau in einer roten Robe gefesselt ist - zweifellos die vermisste Äbtissin.
Im Bauch der Frau ist eine Wunde, in der sich schwärzliche Pünktchen bewegen, wie winzige Parasiten. Sie vermuten, dass sie durch die Waffe eines der Teufel verursacht worden ist. Sie schneiden die Frau los, verbinden sie und tragen sie vorsichtig nach draußen, während das schummrige Licht im Raum immer heller wird. Die beiden wachhabenden Teufel sind verschwunden.
In dem runden Raum, wo die Stange ist, suchen sie nach einem anderen Weg nach oben. Sie entdecken die Umrisse von Türen in den Seitenwänden. Nach einigem Suchen gelingt es ihnen, den Öffnungsmechanismus zu finden.
Sie betten die Äbtissin schließlich im Arbeitszimmer der Bibliothekarin auf das Sofa.

Finn sucht nach Mädchen, doch diese ist nirgends in der Bibliothek zu finden, statt dessen jedoch Blutspuren bei der Tür. Als sie vorsichtig  in das Skriptorium spähen stellen sie fest, dass der gefesselte Wächter verschwunden ist; durch die hohen Fenster schimmert Fackelschein.
Sie beschließen, Schwester Milde zu Hilfe zu holen. Damon macht Meridia unsichtbar, Finn reißt kurz die Tür nach draußen weit auf, so dass Meridia hindurch schlüpfen kann. Dabei stellen sie fest, dass vor der Skriporiumstür etwa 15 Mönche und Nonnen in einem Halbkreis versammelt sind, darunter der Abt. Meridia hält sich dicht an der Wand, wo sie den Kreis unbemerkt zu durchbrechen vermag.
Finn und Damon verrammeln die Tür. Damon versucht durch die geschlossene Tür mit dem Abt zu verhandeln, doch dieser dreht ihm die Worte im Munde um; unter anderem beschuldigt er sie des Mordes an einem Novizen. Sie sollten sich nun ergeben, damit Gericht über sie gehalten werden könne...
Es wird rasch klar, dass draußen nur die Anhänger der Sekte versammelt sind. Als diese versuchen, die Tür aufzubrechen, ziehen sich Damon und Finn hinter die Tür zur Bibliothek zurück.
Inzwischen ist Meridia zum Infirmarium geeilt und findet Schwester Milde eingeschlossen vor. Es gelingt ihr, die Tür aufzubrechen. Sie schildert der Apothekaria, was geschehen ist. Zum Glück kennt Schwester Milde einen weiteren Zugang zu den Katakomben: durch den Brunnen! Im Arbeitszimmer der Bibliothekarin angekommen, kümmert sie sich sofort um ihre verloren geglaubte Freundin.
Inzwischen waren Finn und Damon gezwungen, sich bis hinter die Tür zum Arbeitsraum zurückzuziehen. Sie müssen die Verletzte durch den Brunnen ins Infirmarium transportieren, was mit Hilfe eines Flugzaubers von Damon mit einiger Mühe auch gelingt. Schwester Ehre erhält den Auftrag, die anderen Mönche und Nonnen, die nicht an den Unruhen beteiligt sind, zu wecken, da diese mutmaßlich nicht zur Sekte gehören.
Damon bittet Schwester Milde, ein Stärkungsmittel für Mutter Fleiß zu bereiten, damit diese zu den Mönchen und Nonnen sprechen kann. Während diese das gewünschte zusammenbraut, treten die Freunde vor die Tür, um zu den mittlerweile vollständig versammelten Mönchen und Nonnen zu sprechen. Der Abt versucht erneut, die Stimmung gegen die Gefährten zu wenden, doch Damon gelingt es, Zweifel zwischen den beiden Gruppen zu schüren, indem er ihn als falschen Abt bezeichnet, da die wahre Äbtissin noch am Leben sei! Er beschuldigt ihn offen, mit Belial im Bunde zu sein, und fordert ihn auf, seine Fußsohlen zu zeigen, ob dort das Symbol des Höllenfürsten zu sehen sei, was dieser verweigert. Die Situation beginnt zu eskalieren, die beiden Gruppen geraten untereinander in Streit. Finn stürzt sich auf den Abt und reißt ihn zu Boden, um seine Fußsohlen zu entblößen...
Bruder Licht und Schwester Huld greifen in die Auseinandersetzung ein. Damon wirkt einen Flugzauber und erhebt sich in die Lüfte, als Huld Finn angreift. Meridia setzt Huld in Brand, während Damon magische Geschosse auf den Abt loslässt.
Finn gelingt es, den Abt so lange zu würgen, bis er das Bewusstsein verliert.
Bruder Licht rennt mit rotglühenden Augen auf Meridia zu. Es scheint ihn nicht weiter zu stören, dass sie ihn in Brand setzt! Als Finn ihm einen Pfeil durch die Brust schießt, wirft er den Kopf zurück, aus seinen Händen schießen Flammen empor. Aus seinem Mund quillt dunkler Rauch, der sich zu einer Gestalt formt, die schließlich auf die Ewige Flamme zufliegt...

EXP: Je SC 2,933
3 Skill Challenges (CR 4/3600); Rätsel um die Bibliothek (CR 6/2400); Bruder Licht (CR 4/1200); Vater Abt und Schwester Huld (CR 5/1600)

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