03-11 Eleasias, Im Jahr der Harfe, 1355 n.T., Selûne steht im dritten Viertel (Tag 21 nach Neumond)
Auf dem Weg in die Berge stellt sich ihnen eine Messing-Drachin in den Weg. Sie verlangt den Gegenstand zu sehen, den Meridia bei sich hat. Meridia händigt die Kugel aus, doch als die Drachin sie berührt, scheint es, als ob sie von einer unsichtbaren Macht angegriffen würde. Es gelingt der Drachin, die Kugel von sich zu schleudern, doch ist sie nunmehr höchst erbost und wirft ihnen vor, Feinde der Drachen zu sein. Sie speit eine Dampfwolke, die Damon und Finn eine Weile betäubt, ehe sie davonfliegt. Meridia entschließt sich trotzdem fürs Weitergehen. Sie übernachten in einem idyllisch gelegenen Dorf, das sehr weltabgelegen ist – man kennt dort weder Sturmholt noch Elturel...
Auf dem Weg in die Berge stellt sich ihnen eine Messing-Drachin in den Weg. Sie verlangt den Gegenstand zu sehen, den Meridia bei sich hat. Meridia händigt die Kugel aus, doch als die Drachin sie berührt, scheint es, als ob sie von einer unsichtbaren Macht angegriffen würde. Es gelingt der Drachin, die Kugel von sich zu schleudern, doch ist sie nunmehr höchst erbost und wirft ihnen vor, Feinde der Drachen zu sein. Sie speit eine Dampfwolke, die Damon und Finn eine Weile betäubt, ehe sie davonfliegt. Meridia entschließt sich trotzdem fürs Weitergehen. Sie übernachten in einem idyllisch gelegenen Dorf, das sehr weltabgelegen ist – man kennt dort weder Sturmholt noch Elturel...
Am nächsten
Tag gelangen sie zum
Kloster, einem mächtigen, festungsähnlichen Gebäude mit sechs
Türmen; auf einem brennt eine gewaltige Flamme. Sie werden von einem
Mönch eingelassen und dem Abt, Vater Güte, vorgestellt. Der Name der Drachin sei Glut, eine
Kossuth-Anbeterin - diesem Gott ist das Kloster „zur reinigenden Flamme von
Ishtar“ geweiht. Der Name von Meridias Großtante sagt ihm nichts, doch
legten die Brüder und Schwestern ihren weltlichen Namen beim Eintritt
ins Kloster ab. Sie erhalten die Erlaubnis, Nachforschungen in der
Bibliothek anzustellen und so lange hier zu Gast zu sein.
Schwester Huld, die Bibliothekarin, sucht im Archiv des Klosters und
findet heraus, dass es sich bei Meridas Verwandter um die frühere
Äbtissin Mutter Fleiß handelt – die vor etwa drei Monaten
„aufgefahren“ sei. Ihnen fällt auf, dass einer der im
Skriptorium tätigen Mönche kurz aufmerkt.
Im Hof bemerkt
Damon einen Mann in hellgrauer Kutte, der ihm bekannt vorkommt – er glaubt,
ihn bei der Abordnung gesehen zu haben, die den Stadtfürsten
Elturels aufgesucht hatte. Als er ihn darauf anspricht, streitet dieser
jedoch ab, jemals in Elturel gewesen zu sein.
Später
besuchen sie den Gottesdienst. Ihnen fällt auf, dass alle Nonnen und
Mönche einen mageren, ausgezehrten Eindruck machen, einige scheinen Fieber zu haben.
Insgesamt gibt es 33 Mönche und Nonnen hier.
Meridia
versucht den Bruder aus dem Skriptorium anzusprechen, doch dieser ist
in einer Gruppe unterwegs und wehrt
wortlos mit einem Blick ab.
Am Abend erhält
Meridia in ihrer Schlafkammer Besuch von einer Amsel, die einen
Zettel am Bein trägt: „Mutter Fleiß ist nicht in die Flamme
eingegangen! Trefft mich am Lorbeerbaum zur Septa. Kommt allein und
schweigt!“
Als Meridia zur
Vereinbarten Stunde den Hof betritt, sieht sie auf der den
Lorbeerbaum umgebenden Steinbank bereits jemanden sitzen, doch er reagiert weder auf Räuspern noch auf Berührung seiner
Hand. Schließlich schlägt sie seine Kapuze zurück
– in seinem Hals steckt ein Pfeil...
Meridia weckt
Finn und Damon. Finn zieht die Waffe aus dem Hals des Mönchs, die
sich als selbstgefertigte Wurfwaffe entpuppt, anscheinend aus
einer Art Belagerungswaffe improvisiert. Damon entdeckt in den Taschen des Toten ein Stück
zusammengeknülltes Pergament.
Damon holt
Bruder Licht, der die Torwache innehatte. Dieser untersucht den
Toten, Bruder Sanftmut, kurz und geht dann, den Abt zu holen. Finn
sucht derweil nach Spuren in der Erde der wenigen Bäume, die hier
im Hof wachsen, in der Annahme, dass der Mörder sich hinter einem
davon versteckt haben könnte. Sie findet den Abdruck eines nackten
Frauenfußes. Damon
untersucht die Waffe auf Magie und entdeckt eine schwache Spur davon,
die offenbar der Waffe eine höhere Treffsicherheit verleiht.
Nachdem sie
alle vom Abt und Schwester Milde, der Apothekaria, befragt worden
sind, wird der Tote weggebracht.
Damon zeigt den
anderen den gefundenen Zettel: Er enthält eine Zeichnung von sechs
Symbolen, die durch ein X mit Querbalken miteinander verknüpft sind
– zwei Hörner, fünf Flammen, eine neunschwänzige Geißel, ein
Auge und an den beiden Enden des Querbalkens jeweils eine identische
Münze.
Beim nächsten
Gottesdienst sind an Saum und Fersen einer der jungen Schwestern
Erdspuren zu entdecken – es handelt sich um Schwester Ehre, die
Gehilfin von Schwester Milde.
Meridia sucht Schwester Milde zum Gespräch auf. Schwester Milde
stellt ihr einige Fragen zu ihrer Familie und will das
Feuersturm-Muttermal an der Hüfte sehen. Daraufhin erzählt sie
Meridia, dass sie und ihre Großtante nach etlichen
Abenteuern gemeinsam in den Orden eingetreten seien. Mutter Fleiß, welche die erste Äbtissin dieses Ordens gewesen sei, sei eines Tages einfach verschwunden. Dies sei zwar nicht unüblich unter den Äbten - viele von ihnen gingen in
die Heilige Flamme, wenn ihre Zeit gekommen sei. Mutter Fleiß sei jedoch nicht krank gewesen und auch
noch nicht so alt. Man habe angeblich
eine Abschiedsurkunde gefunden, doch habe der neue Abt diese unter
Verschluss genommen. Die Wahl
Bruder Gütes zum neuen Abt sei überraschend gewesen – sie lässt durchblicken, dass er als nicht
besonders tüchtig gilt. Jedenfalls habe er seit seiner
Amtseinsetzung einige Änderungen im Ritus eingeführt: dieser werde
nun in großen Teilen in Alt -Alzhedo gehalten, was viele nur
unzureichend verstünden. Auch sei diese merkwürdige, fiebrige
Erkrankung, an der in letzter Zeit immer mehr der Brüder und
Schwestern litten, rätselhaft. Früher wären Erkrankungen
hier im Orden so gut wie nicht vorgekommen.
Bruder Sanftmut
habe ihrer Freundin sehr nahe gestanden. Vermutlich habe sie sich ihm anvertraut. Die Symbole auf dem Zettel habe Bruder Sanftmut auf der
Fußsohle des Novizen Bruder Wille bemerkt. Schwester Milde
reicht Meridia einen Zettel, den sie einige Wochen vor dem Tod von
Mutter Fleiß von dieser erhalten habe: „Wenn Du
jemals NACH mir suchen solltest, folge dem Blick des Abendklangs“.
Sie empfiehlt Meridia, im Zimmer der Äbtissin zu suchen...
In der Zwischenzeit hat Finn versucht, mit Schwester Ehre ins Gespräch zu kommen.
Schwester Ehre leugnet zunächst und erklärt die Erdspuren mit ihrer
Arbeit im Kräutergarten, doch von Finn bedrängt bricht sie
schließlich in Tränen aus und gesteht, dort
gestern Nacht zu einem Stelldichein gewesen zu sein. Derjenige, auf
den sie wartete, sei jedoch nicht erschienen, statt dessen habe sie
gesehen, wie Bruder Sanftmut unter dem Lorbeerbaum Platz nahm. Dann
sei unvermittelt eine Gestalt in hellgelber Kutte aus den Schatten beim Tor getreten,
irgendwie „herumgewirbelt“ und dann wieder verschwunden...
Damon hat derweil in der Bibliothek einiges zur Herkunft der Kugel erfahren –
im alten Netheril war der Geist eines „Drachenvaters“ darin
eingesperrt worden. Da es alle paar hundert Jahre vorkam, dass
Drachen der unterschiedlichsten Gesinnungen und Farben sich
zusammenrotteten und alles vernichteten, was ihnen in den Weg kam, waren die Drachenkugeln erschaffen worden, um Drachen
anzulocken, ihren Geist in die Kugeln zu ziehen und dort zu
vernichten.
Über die
Vergangenheit des Klosters erfährt er, dass hier einst eine
Dueregar-Festung gewesen sein muss.
Meridia will während der abendlichen Andacht das Zimmer der ehemaligen Äbtissin durchsuchen. Damon belegt sie mit einem Flugzauber und macht
sie unsichtbar, so dass sie zum Lichtschacht empor schweben kann. Als sie hinein
schlüpfen will, leuchtet eine magische Rune an der Öffnung auf,
doch sie vermag dem Zauber zu widerstehen.
Das Zimmer ist
recht einfach eingerichtet, doch Meridia hat den Eindruck, als sei
der Raum durchsucht worden. Nach längerer erfolgloser Suche fällt
ihr der Wandteppich auf: Darauf befindet
sich unter anderem eine Nachtigall. Genau hinter deren Kopf ist ein kleines Loch in der Wand, durch das sie ein Geheimfach zu
öffnen vermag, in dem zwei Stücke Pergament und ein großer,
filigran gearbeiteter Schlüssel mit einem Rubin im Griff liegen!
Es handelt sich
um persönliche Aufzeichnungen von Mutter Fleiß, in der sie ihrer
Sorge über die merkwürdigen Vorkommnisse in ihrem Konvent Ausdruck
verleiht. Sie hat offenbar in der verbotenen Bibliothek Aufschluss
gesucht, diese jedoch versiegelt vorgefunden. Allem Anschein nach
erlaubt der Schlüssel und das in dem Rubin verborgene Siegel Zugang
zur Bibliothek...
Mitten in der
Nacht wacht Finn plötzlich auf – es ist ihr, als habe sich jemand
an ihrer Zimmertür vorbei geschlichen. Sie überrascht einen jungen
Novizen, der gerade im Begriff ist, Meridias Zimmertür zu öffnen,
in einer Hand einen rauchenden Tonbehälter. Sie greift ihn laut
brüllend an, woraufhin er den Tonbehälter an ihrer Schulter
zerschmettert, wodurch sie beide in Flammen aufgehen! Durch den Lärm
aufgeschreckt, erscheinen Damon und Meridia;
Damon wirft geistesgegenwärtig seine Decke auf die Kämpfenden und
erstickt die Flammen. Der Jüngling versucht zu fliehen, doch es
gelingt ihnen, ihn festzuhalten und zu fesseln.
Sie verhören
ihn. Der Bursche ist überzeugt, dass
sie Bruder Sanftmut ermordet haben, da der Abt es gesagt habe –
angeblich habe man die Mordwaffen bei ihnen gefunden. Als Finn ihr
Gepäck kontrolliert, findet sie tatsächlich zwei identische
Wurfwaffen wie die, die im Hals von Bruder Sanftmut steckte.
An der Fußsohle
des Novizen, bei dem es sich offenbar um Bruder Wille handelt,
entdecken sie das Symbol, das Bruder Sanftmut abgezeichnet hatte.
Bruder Wille gibt an, Mitglied eines geheimen Zirkels zu sein, der „den
Fürsten des Infernos/ den ewigen Richter/ den, der im Fegefeuer weilt“
verehre. Er ist überzeugt, dass es sich um Beinamen von Kossuth
handele; der Zirkel sei im
Begriff, die alten, wahren Riten wieder einzuführen. Außer ihm
gehörten ihm noch Vater Güte, Bruder Licht und Schwester Huld an,
die anderen Mitglieder kenne er nicht. Der Abt sei von
Kossuth gesegnet und habe die Rollen der sengenden Ebenen in seinem
Besitz –
angeblich ein heiliges Artefakt ihres Glaubens. Er habe von niemandem
den Auftrag erhalten, sie zu töten, dies habe er von sich aus tun wollen. Es deutet für die
Freunde alles darauf hin, dass hier mittlerweile ein ganz anderer Kult
als der von Kossuth ausgeübt wird...
Sie
beschließen, die geheime Bibliothek auf der Stelle aufzusuchen. Das
Siegel im Rubin des Schlüssels öffnet ihnen die Tür zum
Skriptorium, das sie durchqueren, ohne den Wächter unter der
Wendeltreppe zu wecken, den sie überwältigen und fesseln. Im
Arbeitszimmer der Bibliothekarin befindet sich an der Wand eine
Steintafel mit einem Sinnspruch auf Alt-Alzhedo, davor ein Tisch mit
einem Schachspiel. Als sie die Steintafel auf Magie untersuchen,
finden sie heraus, dass sie mit dem Schachspiel in Verbindung steht.
Nach einer Weile Rätselraten kommen sie zu dem Schluss, dass
der Sinnspruch, den Damon übersetzt hat, auf Werke aus der
Bibliothek verweist, diese wiederum auf bestimmte Spielfiguren. Nach
einigem Herumprobieren und dem unentwegten Beobachten mit Magiesicht
finden sie schließlich die richtige Kombination: die Steintafel
verschwindet und gibt eine Treppe nach unten frei: in die geheime Bibliothek!
Nachdem sie einen Gang und eine Flügeltür passiert haben, finden sie einen runden Raum, in dessen Decke Dämonenfratzen eingraviert sind.
Eine Wendeltreppe führt nach unten, ohne Geländer, aber mit einer
Metallstange in der Mitte. Auf der Treppe liegt ein Bannzauber. Damon
beschwört einen Erdelementar, den er die Treppe hinab schickt, während sich die Freunde vorsichtig hinter die Tür zurückziehen.
Plötzlich wird der Elementar zurück in den Raum teleportiert. Die
Dämonenfratzen erwachen zum Leben und speien Feuer auf ihn, bis er zu Glas verbrennt...
Diese Sicherung
stammt vermutlich noch von den Dueregar, die hier einst lebten. Der
Abwehrzauber ist trotz Auslösung noch in Kraft. Damon geht
vorsichtig die Treppe hinunter, bis er eine dünne schwarze Linie
entdeckt. Er stochert mit dem Griff
seiner Gleve dahinter, doch der Stiel verschwindet, und er vermag
keinen Widerstand zu ertasten. Als er einen
Stein zwischen die Windungen der Stufen hinab wirft, hört er nach
einiger Zeit das Geräusch seines Aufpralls. Entschlossen
läßt er sich an der Mittelstange hinab gleiten. Er rutscht
schätzungsweise etwa hundert Schritt und gelangt unversehrt unten
an. Meridia und Finn folgen ihm, nachdem er hinauf
gerufen hat. Die Gänge unten sind von der verwirrend verwinkelten
Dueregar – Architektur. Durch die
dicke Staubschicht am Boden erkennen sie jedoch menschliche
Fußspuren. Sie folgen ihnen zu einer zweiflügeligen Metalltür, vor
der eine sehr große, leicht gebückte Gestalt mit einem langen,
strähnig-verfilzten Bart, Hörnern und rotglühenden Augen steht,
die eine gewaltige Stangenwaffe trägt...
Damon flüstert
ihnen zu, dass es sich um eine Art Teufel handele. Finn legt einen
Pfeil auf die Sehne, woraufhin der Teufel einen Artgenossen herbei
beschwört. Damon ist der Meinung, dass es nur übel für sie
ausgehen kann, wenn sie mit den beiden kämpfen müssen –
vielleicht könne man jedoch verhandeln!
Er fragt nach
Mutter Fleiß, und tatsächlich zeigen sich die beiden Unholde
bereit, die Frage zu beantworten - gegen einen gewissen Preis!
Meridia opfert die Hälfte ihrer Zauberkraft für den Tag,
worauf der Teufel zugibt, dass eine alte Frau von den Gläubigen
hierher gebracht wurde, und sie sei sogar noch am Leben! Gegen ein
weiteres Opfer erklären sich die Teufel bereit, ihnen die
Bedingungen ihres Vertrages mitzuteilen – diesmal gegen Finns
Lebenskraft. Daraufhin erfahren die Gefährten, dass die Teufel durch diese Tür
nur diejenigen lassen dürfen, die glaubwürdig bekunden, Anbeter
ihres Herrn zu sein – und selbstverständlich dessen Namen
kennen...
Damon schlägt
vor, einen „Gottesdienst“ abzuhalten, er sei sicher, die
Liturgie aus dem Gedächtnis
zusammen zu bekommen. Doch wie lautet der Name?
Sie studieren
noch einmal den Zettel mit den eigenartigen Symbolen. Vielleicht stehen die Symbole für
jeweils eine Zahl und dieser für einen Buchstaben des Alphabets?
Nachdem sie die so gefundenen Buchstaben auf alle möglichen Arten
kombiniert haben, fällt bei „Belial“ der Groschen: Laut Damon
ist dies der Name eines Höllenfürsten, der die sechste Ebene, die
der Flammen, beherrscht...
Mit einem sehr
unguten Gefühl exerziert Damon den „Gottesdienst“, unterstützt
von Meridia und Finn. Als sie gegen Ende dreimal den Namen Belial
anrufen, stehen die beiden Teufel unwillkürlich ein wenig
aufrechter, treten beiseite und lassen das Tor aufschwingen...
Die Freunde
treten hindurch und gelangen in einen Raum, an dessen Ende eine
große Statue steht, mit nach oben gereckten Händen, in denen
Flammen lodern. Sie trägt einen Bart und hat ein zwergisches
Antlitz. Zu ihren Füßen steht ein metallenes X mit Querbalken, an
das eine ältere Frau in einer roten Robe gefesselt ist - zweifellos
die vermisste Äbtissin.
Im Bauch der
Frau ist eine Wunde, in der sich schwärzliche Pünktchen bewegen,
wie winzige Parasiten. Sie vermuten, dass sie durch die Waffe eines
der Teufel verursacht worden ist. Sie schneiden die Frau los, verbinden
sie und tragen sie vorsichtig nach draußen, während das schummrige
Licht im Raum immer heller wird. Die beiden wachhabenden Teufel sind
verschwunden.
In dem runden
Raum, wo die Stange ist, suchen sie nach einem anderen Weg nach oben.
Sie entdecken die Umrisse von Türen in den Seitenwänden. Nach
einigem Suchen gelingt es ihnen, den Öffnungsmechanismus zu finden.
Sie betten die
Äbtissin schließlich im Arbeitszimmer der Bibliothekarin auf das
Sofa.
Finn sucht nach
Mädchen, doch diese ist nirgends in der Bibliothek zu finden, statt
dessen jedoch Blutspuren bei der Tür. Als sie vorsichtig in
das Skriptorium spähen stellen sie fest, dass der gefesselte Wächter
verschwunden ist; durch die hohen Fenster schimmert Fackelschein.
Sie
beschließen, Schwester Milde zu Hilfe zu holen. Damon macht Meridia
unsichtbar, Finn reißt kurz die Tür nach draußen weit auf, so dass
Meridia hindurch schlüpfen kann. Dabei stellen sie fest, dass vor
der Skriporiumstür etwa 15 Mönche und Nonnen in einem Halbkreis
versammelt sind, darunter der Abt. Meridia hält sich dicht an der
Wand, wo sie den Kreis unbemerkt zu durchbrechen vermag.
Finn und Damon
verrammeln die Tür. Damon versucht durch die geschlossene Tür mit
dem Abt zu verhandeln, doch dieser dreht ihm die Worte im Munde um; unter anderem beschuldigt er sie des Mordes an einem Novizen.
Sie sollten sich nun ergeben, damit Gericht über sie gehalten werden
könne...
Es wird rasch
klar, dass draußen nur die Anhänger der Sekte versammelt sind. Als
diese versuchen, die Tür aufzubrechen, ziehen sich Damon und Finn
hinter die Tür zur Bibliothek zurück.
Inzwischen ist
Meridia zum Infirmarium geeilt und findet Schwester Milde
eingeschlossen vor. Es gelingt ihr, die Tür aufzubrechen. Sie
schildert der Apothekaria, was geschehen ist. Zum Glück kennt
Schwester Milde einen weiteren Zugang zu den Katakomben: durch den
Brunnen! Im Arbeitszimmer der Bibliothekarin angekommen, kümmert sie
sich sofort um ihre verloren geglaubte Freundin.
Inzwischen
waren Finn und Damon gezwungen, sich bis hinter die Tür zum
Arbeitsraum zurückzuziehen. Sie müssen die Verletzte durch den
Brunnen ins Infirmarium transportieren, was mit Hilfe eines
Flugzaubers von Damon mit einiger Mühe auch gelingt. Schwester Ehre
erhält den Auftrag, die anderen Mönche und Nonnen, die nicht an den
Unruhen beteiligt sind, zu wecken, da diese mutmaßlich nicht zur
Sekte gehören.
Damon bittet
Schwester Milde, ein Stärkungsmittel für Mutter Fleiß zu bereiten,
damit diese zu den Mönchen und Nonnen sprechen kann. Während diese
das gewünschte zusammenbraut, treten die Freunde vor die Tür, um zu
den mittlerweile vollständig versammelten Mönchen und Nonnen zu
sprechen. Der Abt versucht erneut, die Stimmung gegen die Gefährten
zu wenden, doch Damon gelingt es, Zweifel zwischen den beiden Gruppen
zu schüren, indem er ihn als falschen Abt bezeichnet, da die wahre
Äbtissin noch am Leben sei! Er beschuldigt ihn offen, mit Belial im
Bunde zu sein, und fordert ihn auf, seine Fußsohlen zu zeigen, ob
dort das Symbol des Höllenfürsten zu sehen sei, was dieser verweigert.
Die Situation beginnt zu eskalieren, die beiden Gruppen geraten
untereinander in Streit. Finn stürzt sich auf den Abt und reißt ihn
zu Boden, um seine Fußsohlen zu entblößen...
Bruder Licht und Schwester Huld greifen in die Auseinandersetzung
ein. Damon wirkt
einen Flugzauber und erhebt sich in die Lüfte, als Huld Finn
angreift. Meridia setzt Huld in Brand, während Damon magische
Geschosse auf den Abt loslässt.
Finn gelingt
es, den Abt so lange zu würgen, bis er das
Bewusstsein verliert.
Bruder Licht
rennt mit rotglühenden Augen auf Meridia zu. Es scheint ihn nicht weiter zu stören, dass sie ihn in Brand setzt! Als Finn ihm
einen Pfeil durch die Brust schießt, wirft er den Kopf zurück, aus
seinen Händen schießen Flammen empor. Aus seinem Mund quillt
dunkler Rauch, der sich zu einer Gestalt formt, die schließlich auf
die Ewige Flamme zufliegt...
EXP: Je SC 2,933
3 Skill Challenges (CR 4/3600); Rätsel um die Bibliothek (CR 6/2400); Bruder Licht (CR 4/1200); Vater Abt und Schwester Huld (CR 5/1600)
EXP: Je SC 2,933
3 Skill Challenges (CR 4/3600); Rätsel um die Bibliothek (CR 6/2400); Bruder Licht (CR 4/1200); Vater Abt und Schwester Huld (CR 5/1600)
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