10 Kythorn, Im Jahr der Harfe, 1355 n.T.
In der Nacht wird Damon von einem dumpfen Schrei aus einer Männerkehle geweckt. Als er aus der Tür seines Herbergszimmers späht, blickt er in die Augen eines älteren, bärtigen Mannes, der sich später als Thorain, ein wandernder Shaundakul-Priester, vorstellt. Die Geräusche scheinen aus dem Zimmer am Ende des Ganges zu dringen. Damon lässt den Türriegel zu Staub zerfallen. Drinnen kniet ein gefesselter Mann mit einem Würgestrick um den Hals auf seinem Bett, vor ihm eine Frau in Lederrüstung, die ihn mit einem Dolch bedroht. Die beiden dringen ein, Damon lässt Dornenranken aus den Wänden sprießen, die Tür und Fenster verschließen, Thorain zieht ein mächtiges Schwert. Sie fordern die Fremde auf, sich zu ergeben, was sie nach einigem Zögern tut. Angeblich habe sie lediglich eine Information von Moram haben wollen. Thorain beschließt, sie laufen zu lassen – noch sei nichts Schlimmes passiert...
In der Nacht wird Damon von einem dumpfen Schrei aus einer Männerkehle geweckt. Als er aus der Tür seines Herbergszimmers späht, blickt er in die Augen eines älteren, bärtigen Mannes, der sich später als Thorain, ein wandernder Shaundakul-Priester, vorstellt. Die Geräusche scheinen aus dem Zimmer am Ende des Ganges zu dringen. Damon lässt den Türriegel zu Staub zerfallen. Drinnen kniet ein gefesselter Mann mit einem Würgestrick um den Hals auf seinem Bett, vor ihm eine Frau in Lederrüstung, die ihn mit einem Dolch bedroht. Die beiden dringen ein, Damon lässt Dornenranken aus den Wänden sprießen, die Tür und Fenster verschließen, Thorain zieht ein mächtiges Schwert. Sie fordern die Fremde auf, sich zu ergeben, was sie nach einigem Zögern tut. Angeblich habe sie lediglich eine Information von Moram haben wollen. Thorain beschließt, sie laufen zu lassen – noch sei nichts Schlimmes passiert...
Damon und Thorain kümmern sich um Moram und fragen, was die Frau von ihm wollte: Angeblich habe sie sich nach einem gewissen Uvo erkundigt, mit dem er früher als Junge umhergezogen sei, von dem er aber seit Jahren nicht mehr gehört habe.
Thorain ist misstrauisch. Nachdem alle wieder zu Bett gegangen sind, vernimmt er schleichende Schritte auf dem Gang: Moram versucht, sich heimlich davon zu machen! Thorain läuft ihm nach und holt ihn draußen ein, schlägt ihn nieder und schleppt ihn zurück – jetzt will er wirklich wissen, was dahinter steckt! Er weckt Damon.
Finn hat währenddessen draußen verborgen auf Moram gelauert. Nun folgt sie Thorain zum Gasthaus, indem sie über die Hinterhofmauer einsteigt. Leider wird sie von Thorain bemerkt, und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit ihrer Geschichte herauszurücken: Sie stammt aus Sturmholt - Damon erinnert sich, dass er sie kannte, als sie beide noch Kinder waren. Als der Nachbarfürst Falk vom Steinhaag Söldner zur Einschüchterung der Bevölkerung schickte, um sich die Ländereien unter den Nagel zu reißen, hatte die Gruppe um Uvo das Haus von Finns Familie angezündet. Ihre jüngeren Geschwister und ihr Vater waren bei dem Brand ums Leben gekommen, die Mutter hatte sich daraufhin das Leben genommen. Seither ist sie hinter der Bande und besonders ihrem Anführer Uvo her, um sie für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen...
Finn und Thorain erklären sich bereit, Damon nach Sturmholt zu begleiten, um dort die Lage zu erkunden. Damon will zuvor nur noch einen kleinen Abstecher zu einem gewissen von Untoten heimgesuchten Hügelgrab machen...
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