Sie eilen zur Mitte des Platzes und befreien die Frauen, dann kümmern sie sich um den schwer verletzten Bürgermeister. Eine der Frauen fleht sie an, die Männer zu retten: der Anführer der Gnolle habe seine Männer geteilt, und eine handvoll Gnolle habe die Männer zum Sägewerk gebracht.
Sie machen sich auf den Weg. In einiger Entfernung vom Sägewerk geht Finn kundschaften, dabei entgeht sie knapp einer Falle: offenbar sind die Gnolle gut vorbereitet. Das Sägewerk ist auf einer auf Pfählen ruhenden überdachten Plattform errichtet. Die Kreissäge wird von dem nahen schmalen Flusslauf angetrieben und ist im Moment in Betrieb. Neben der Säge sind drei Gefangene in den Ecken an die das Dach tragenden Pfähle gebunden. Sie scheinen vor Nässe zu triefen, und an den Enden der Plattform neben stehen zwei Kohlebecken, in denen Fackeln stecken. Vier Gnolle halten an den Ecken der Plattform Wache, einer davon hält eine der gewaltigen Hyänen an der Kette. Ein vierter Gefangener hängt an Händen und Füßen gefesselt waagrecht über der Säge.
Sie planen, gemeinsam zu der Stelle zu schleichen, die Finn gerade erkundet hat, in der Hoffnung, keine Fallen auszulösen, wenn sie genau den gleichen Weg nehmen. Dann will Finn zurück zum Fluss und sich von der Wasserseite aus nähern. Wenn sie anfängt zu schießen, wollen die anderen angreifen. Sie gehen los, Mädchen lassen sie zurück. Es gelingt ihnen, unversehrt an der Stelle anzukommen. Finn schleicht an der gegenüberliegenden Seite flussaufwärts, wobei sie eine weitere Falle auslöst, die sie jedoch zum Glück nicht allzu schwer verletzt.
Sie lässt sich ins Wasser gleiten und vom Fluss bis zum Sägewerk tragen. Dann legt sie auf den ihr am nächsten stehenden Gnoll an. Dieser stößt ein lautes Schmerzgebrüll aus und stürzt auf sie zu. Dies hören die Gefährten in ihrem Versteck. Damon will gerade einen Donnerzauber wirken, als er völlig unvermutet von einem Pfeil getroffen wird: in einem Baum lauert ein gnollischer Bogenschütze! Trotz der Verwundung gelingt es Damon, den Zauber zu wirken, so dass zwei Gnolle und die Hyäne von der Gewitterwolke eingehüllt und einige Zeit benommen werden. Der von Finn getroffene Gnoll stürmt auf sie zu, greift sie an und verletzt sie. Sie zieht ihr Schwert und tötet ihn.
Inzwischen hat der andere Gnoll die Fackel aus dem Kohlebecken gezogen und den ihm am nächsten stehenden Gefangen angezündet. Thorain stürmt ihn an und tötet ihn, er kommt jedoch zu spät, um den Gefangenen zu retten. Der Hyänenführer taumelt aus der Donnerwolke und macht Anstalten, die Fesseln des über der Säge angebundenen Gefangenen zu durchtrennen, damit er in die Säge stürzt, Finn trifft ihn zwar mit einem Pfeil, vermag ihn jedoch nicht sofort zu töten. Er ist jedoch von dem Aufenthalt in der Wolke so geschwächt worden, dass er seine gewaltige Axt nicht richtig zu heben vermag! Wütend beißt er nach dem anderen Gefangenen, dann wird er von Finn nieder gestreckt.
Die Hyäne hat inzwischen Damon und Meridia angegriffen, die vor dem Bogenschützen zwischen den Holzstapeln Deckung gesucht haben. Damon ist schwer verletzt, sein Zauber gegen die Hyäne schlägt fehl, er wird bewusstlos. Meridia versengt die Hyäne mit ihren Flammenhänden, doch das Geschöpf ist zäh.
Thorain ist auf das Sägewerk gesprungen, hat den Mann in der hinteren Ecke los geschnitten und hält dann den über die Säge gefesselten Mann, so dass er nicht in die Säge stürzt, als das Seil reißt, weil das Feuer sich inzwischen ausgebreitet hat. Dann durchtrennt er das zweite Seil mit der Säge. Finn erkennt, dass Damon und Meridia in Bedrängnis sind, und schießt einen Pfeil auf die Hyäne ab. Schließlich lässt sich Meridia Klauen wachsen und verletzt die Hyäne tödlich. Thorain befreit den dritten Mann, dann sehen sie zu, wie das Sägewerk brennend in sich zusammenstürzt - der Bogenschütze im Baum ist leider entkommen.
Sie bringen die Überlebenden zum Dorf zurück. Insgesamt haben nur sechs Frauen, fünf Männer und einige Kinder überlebt. Sie beschließen, die Leute nach Elturel zu bringen und ihnen mit der Beute von den Gnollen einen Neuanfang zu ermöglichen. Während sie Vorbereitungen für die Abreise treffen, versucht Damon, die Leute ein wenig kennenzulernen. Diese sind jedoch, obwohl dankbar, von den Ereignissen schwer mitgenommen und abgestumft und erschöpft. Iriana, die Frau des Mannes, der verbrannt ist, wird von den anderen offenbar hoch angesehen, daher bespricht Damon die Pläne vor allem mit ihr. Thorain findet bei der Durchsuchung der Sachen der Gnolle eine Truhe mit einem Beutel voll rotem Gold, schwarzen, blutgetränkten Roben und eine Statuette, die einen alten Mann mit knorrigem Stab und wehendem Mantel darstellt - eine archaische Form des Windschreiters, etwa aus der Zeit stammend, in der auch das alte Hügelgrab errichtet wurde. Außerdem entdeckt er eine alte Karte von Sturmholt und Umgebung, auf der das von den Duergar zerstörte Dorf„Thorains Rast“ eingezeichnet ist. Um den Hals des Anführers findet er ein großes, schweres Amulett aus schwarz-grünlichem Vulkanglas, das eine Klaue darstellt, aus der ein großer Tropen heraus sickert – das Symbol einer Malarsekte namens „Leute vom schwarzen Blut“.
EXP: je SC 900
3 Gnolle (CR 4/1200); 1 Gnoll Berserker (CR 3/800); 1 Schreckenshyäne (CR 3/800), Bonus (800 XP für Rettung von 3 Männern)
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